Platin #310 – 7 Days to Die (PS4)

Spielbewertung: 08/10

Schwierigkeitsgrad: 04/10

Platindauer: ca. 136h

Genre: Open-World / Survival Horror

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Platin #310

Zu Beginn wird der Spieler in 7 Days to Die mit der Grundausstattung in eine Welt befördert, die man sich im Vornherein beliebig modifizieren kann. Das erscheinende Tutorial erklärt nur die minimalsten Grundlagen und lässt viele Dinge ungewiss, sodass man sich grundlegend eine Menge im Offiziellen 7 Days to Die Wiki belesen oder sich vieles durch das eigene Ausprobieren aneignen muss. Fasziniert hat mich die anfängliche Hilflosigkeit, an dem Zeitpunkt, an dem man das erste Mal auf Zombies trifft und nichts weiter hat, außer eine erbärmliche Steinaxt. Mit der Zeit finden sich viele Ressourcen an. Mit dem Lagerfeuer hat man die Möglichkeit Nahrungsmittel zu kochen und die Schmiede ermöglicht es stärkere Waffen und Gegenstände herzustellen. Durch verschiedene Tätigkeiten und Levelaufstiege erhält man Erfahrungspunkte und kann diese in Vorteile investieren, die einem das Überleben erleichtern können. Den Trophäenjägern erwarten jedoch viele langwierige Trophäen, die einen enormen Aufwand erfordern und nur von geduldigen Spielern in Angriff genommen werden sollten.

 

 

Generell würde ich empfehlen auf der gescripteten Karte „Navezgane“ zu spielen, da es hier bereits eine offizielle Karte gibt, mit der man sich ideal orientieren kann. Außerdem solltet ihr mit den richtigen Einstellungen starten, da diese den Schwierigkeitsgrad beeinflussen können. Folgende Einstellungen kann ich euch empfehlen:

  • Fallenlassen bei Tod: Nur Werkzeuggürtel
  • Fallenlassen bei Verlassen des Spiels: Nichts
  • Gedächtnis der Gegner: 30
  • Erscheinen der Gegner: Aus (für die killspezifischen Trophäen „Sehr hoch“)
  • Haltbarkeit der Blöcke: 100
  • Zeit bis zum Wiedererscheinen der Beute: 5
  • Beutemenge: 200
  • Abwurf aus der Luft: 24
  • 24-Stunden-Zyklus: 40
  • Abwürfe aus der Luft markieren: An

 

1.250 Minuten im Einzelspieler-Modus überlebt

Im Einzelspieler braucht ihr lediglich drei Trophäen zu erspielen, da der Rest in einem privaten Spiel erledigt werden kann und somit noch weitere Mitspieler aushelfen können. Für die Trophäe „Fast unsterblich“ müsst ihr knapp 21 Stunden am Stück überleben. Da die Zombies deaktiviert sind, habt ihr im Prinzip ein leichtes Spiel und ihr braucht euch nur um eure eigene Grundversorgung zu kümmern. Zuerst plündert ihr 16 Gläser aus Küchenzeilen. Diese füllt ihr mit Wasser auf und erhitzt sie am Lagerfeuer, um keimfreies Wasser zu erhalten. Nun habt ihr die Möglichkeit das Wasser zu duplizieren. Wie ihr sämtliche Items, Werkzeuge oder Waffen dupliziert, erfahrt ihr in meinem Video, unter diesem Absatz. Um euch Maisbrot herzustellen, empfehle ich euch Maiskolben von der Farm zu plündern, die ihr im Waldgebiet findet. Mithilfe von 51 Wasser und Maiskolben könnt ihr genügend Maisbrote herstellen, um diese ebenfalls duplizieren zu können. Nun habt ihr die Möglichkeit eure Zeit weiterhin zu nutzen und euch mit dem Spiel vertraut zu machen, oder ihr schaut ab und zu auf eure Bedürfnisleiste, gebt eurem Spieler ausreichend Nahrung und beschäftigt euch währenddessen anderweitig, während die Zeit vorübergeht.

 

 

Nachdem ihr die Einzelspieler-Trophäen abgeschlossen habt, könnt ihr nun ein „Privates Spiel“ starten und euch dort an sämtliche Trophäen heranwagen. Beschäftigt euch weiter mit dem Spiel, findet heraus wie ihr nützliche Gegenstände herstellt und beschafft euch die dafür benötigten Ressourcen. Habt ihr genügend Ressourcen gesammelt, so könnt ihr euch nun die wichtigsten Gegenstände wie Beton oder Munition für Waffen herstellen. Ich hatte mich für den Bau einer idealen Festung aus Beton entschieden, damit ich die erscheinenden Zombiehorden beim aufkommenden Blutmond in Ruhe beseitigen konnte. Falls ihr euch von meiner gebauten Festung inspirieren lassen möchtet oder sogar nachbauen wollt, schaut euch meine Gaming Session am Ende des Beitrages an! 🙂

 

Töte 2.500 andere Spieler

Für die Trophäe „Alexander der Große“ müsst ihr 2.500 Mitspieler ausschalten, welches sich als sehr zeitintensiv herausstellen kann. Glücklicherweise konnte ich es gemeinsam mit meiner Freudin boosten. Ich nahm mir eine meiner duplizierten Macheten und stellte mich vor ihrem Schlafsack. Nun eliminierte ich sie und fixierte meine Taste, sodass ich konstant auf ihren Kopf einschlug, sobald sie wieder auf ihrem Schlafsack erschien. Meine Freundin hingegen brauchte nichts weiter zu tun, als nach ihrem Tod wieder auf ihrem Schlafsack zu spawnen und sich erneut eliminieren zu lassen. Diese Boost-Methode ist wie bereits erwähnt ziemlich zeitaufwendig, jedoch mit Sicherheit auch die effektivste Methode, die 2.500 Spieler-Eliminierungen zu farmen. Während dieser Methode solltet ihr auch darauf achten, dass euer Wohlbefinden stets im grünen Bereich bleibt und ihr nicht plötzlich vom Fleisch fallt.

 

Reise 1.000 Kilometer
Reise 1.000 Kilometer

Eine weitere sehr zeitaufwändige Trophäe schimpft sich „Neil Armstrong„. Bei dieser Trophäe habt ihr die Aufgabe 1.000 Kilometer zu reisen, sei es zu Fuß oder mit dem Taschenmotorrad. Diejenigen, die sich mit dem Spiel bereits vertraut gemacht haben, wissen bereits, wie viel Zeit man alleine für 10 Kilometer zu Fuß benötigt. Daher empfehle ich in jedem Fall das Taschenmotorrad, welches man sich aus einem Fahrwerk, Handgriffen, einem Lenker, einer Sitzbank, Rädern, einem Motor und einer Batterie zusammenstellen kann. Sammelt aus zerstörten Autos genügend Benzin, um dieses duplizieren und anschließend bei dem Taschenmotorrad anwenden zu können. Fixiert euren Analog-Stick mit einem geeigneten Gummiband und lasst euren Spieler im Kreis fahren. Fahrt nun immer wieder euren Tank leer und sammelt mühsam eure Kilometer, bis die Trophäe freigeschaltet wird. Dabei solltet ihr die Zombies ausschalten, da die ungebetenen Gäste diese Prozedur nur noch mehr in die Länge ziehen könnten! 😀

 

Töte 2.500 Zombies

Das beste kommt bekanntlich zum Schluss. Stellt die höchste Spawnrate von Zombies ein, nehmt euch eure besten Waffen zur Hand und schießt, was das Zeug hält. Ganze 2.500 Zombies müsst ihr für die Trophäe „Der Bestattungsunternehmer“ erledigen und auch das ist nicht in fünf Minuten erledigt. Selbst bei der höchsten Spawnrate sieht es in der Welt teilweise ziemlich mau aus und ihr müsst selbst auf Zombiesuche gehen. Auch hier ist man mit dem hergestellten Taschenmotorrad ganz klar im Vorteil. Für die große Abschlachtung empfehle ich euch die .44 Magnum und die Repetierschrotflinte mit Flintenlaufgeschossen. Diese verursachen mit Abstand den größten Schaden und hören sich nebenbei auch noch fantastisch an! Zusammen mit meiner Gaming Session möchte ich nun zum Abschluss kommen und wünsche euch ein angenehmes Metzeln in 7 Days to Die.

 

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