Platin #308 – Just Dance® 2017 (PS4)

Spielbewertung: 09/10

Schwierigkeitsgrad: 07/10

Platindauer: ca. 52h

Genre: Musik / Rhytmus

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Platin #308

Meine Freundin und ich hatten uns bereits voll auf Just Dance® 2017 gefreut und ich wartete nur darauf, dass ich es irgendwo günstig bekommen würde. Ich habe nicht einmal mehr auf die diesjährige Trackliste geachtet, da die Songs bisher immer gut gewählt wurden und für jeden etwas dabei war. Außerdem erhält jeder Spieler beim Neukauf Just Dance Unlimited für 90 Tage gratis dazu, was natürlich für diverse Trophäen äußerst hilfreich ist. Dies ist ein Streaming-Dienst, der sämtliche Songs aus den älteren Teilen der Reihe zur Verfügung stellt und man somit eine sehr umfangreiche Songauswahl hat.

 

Hole ein Perfect beim letzten Move eines Songs (außer Mash-ups).

Da meiner Meinung nach dieses Jahr mit der Verwendung des Smartphones beim Tanzen noch einmal richtig geworben wurde, lud ich mir die kostenlose App runter und testete diese mal gründlich aus. Meine Move-Controller habe ich auch dieses Jahr wieder hauptsächlich verwendet, allerdings hatte ich das Gefühl, dass einige Bewegungen deutlich besser von dem Smartphone erkannt wurden. Man sollte sich daher in jedem Fall selbst ausprobieren und schauen, mit welcher Methode sich die meisten Punkte erzielen lassen. Die Kamera steht natürlich auch noch zur Verfügung, allerdings konnte ich diese aus Platzgründen und zu geringer Beleuchtung leider nicht nutzen.

 

 

Die Trophäenliste hat sich gegenüber den Vorgängern wieder einmal kaum geändert. Somit sollten die erfahrenen JD-Spieler den Hauptteil der Trophäen bereits mit den bekannten Songs ohne Probleme erspielen können. Für die Trophäe „Alles ist gut!“ empfehle ich auch dieses Jahr durch Just Dance Unlimited den Song „Nitro Bot“ von Sentai Express zu nutzen. Ein entsprechendes Video dazu findet ihr über dem Text, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen weiter. Für die Koop-Trophäen, bei denen teilweise bis zu vier Spieler benötigt werden, empfehle ich weiterhin „Bang Bang“ von Jessie J, Ariana Grande & Nicki Minaj.

 

Besiege 100 Challenger.

Wie es bereits bei Just Dance® 2016 der Fall war, muss man für die Trophäe „Komme wer wolle“ 100 Challenger besiegen. Entweder man schlägt als erfahrener Tänzer die vorgegebenen Scores verschiedenster Spieler oder man nutzt weitere Accounts und gibt mit diesen geringe Scores vor. Diese schlägt man anschließend ganz einfach mit seinem Hauptaccount. Allerdings müssen es 100 verschiedene Songs sein. Es reicht nicht, wenn man den Score eines Songs immer wieder vorgibt bzw. schlägt!

 

Werde Erster bei allen Dance Quests der Schwierigkeit „Superstar“.

Aber nun kommen wir mal zum härtesten Teil von Just Dance® 2017, nämlich zu den Dance Quests für die Trophäe „Dance Quest-Meister!!!“ und dem Abschließen aller Songs auf der Stufe „Superstar“ für die Trophäe „Tanzmeister„. Der Rang „Superstar“, den man ab 11.000 Punkten erhält, wurde ebenfalls neu in das Spiel integriert. Somit wird es gefühlt noch härter, die jeweiligen Trophäen für sich zu gewinnen. Die zehn verfügbaren Dance-Quests enthalten drei verschiedene Songs, die so gut wie möglich abgeschlossen werden müssen. Am Ende jeder Quest werden die Punkte zusammengezählt und der Gewinner ermittelt. Für die Trophäe „Dance Quest-Meister!!!“ muss man bei jeder der zehn Quests den ersten Platz belegen. Gerade bei der letzten Dance-Quest tauchen alternative Versionen auf, bei denen ich jetzt noch die Hände über den Kopf zusammenschlagen könnte.

 

Erreiche bei allen Songs den Rang „Superstar“.

Denn selbst wenn man nicht jeden Song bei den Dance-Quests mit dem Rang „Superstar“ abgeschlossen hat und trotzdem Erster wurde, muss man die Songs dennoch für die Trophäe „Tanzmeister“ nachholen. Bei Just Dance® 2017 werden sogar alternative Versionen und Mash-Ups dazu gezählt. Die mit Abstand größten Hürden waren die extremen Versionen der Songs „Sorry“ von Justin Bieber und „Scream & Shout“ von will.i.am ft. Britney Spears. Durch diese beiden Songs habe ich auch den Schwierigkeitsgrad so hoch bewerten müssen. Die Choreografie beider Versionen sind einfach nur heftig, daher kann ich an dieser Stelle nur raten viel zu üben und vor allem am Ball zu bleiben. Die Moves sind sehr hektisch und variieren oft, weshalb man ohne Übung hier mit Sicherheit nicht weit kommen wird. Mir ist solch ein Stein vom Herzen gefallen, als ich „Scream & Shout“ ganz knapp mit dem Rang „Superstar“ abgeschlossen habe. Mein rechter Arm ist für eine Weile echt lahm gewesen und ich war zudem schweißgebadet. 😀

 

 

Die Trophäen der Just Dance Machine und des World Dance Floors sind nicht der Rede wert und allesamt leicht erspielbar. Am Ende haben mir noch einige Mojos gefehlt, um die restlichen Avatare und Skins freizuschalten. Deshalb haben meine Freundin und ich uns jeweils zwei Move-Controller geschnappt und noch einige amüsante Songs herausgesucht. Immerhin erhält man für jeden Stern 200 Mojos und sobald alle vier Spieler den Rang „Superstar“ erreichen erhält man insgesamt 2400 Mojos für einen Song. Nach Erhalt der Trophäe „I Want It ALL!“ wurde ich dann erneut zum „Just-Dance-Meister“ gekührt und Just Dance® 2017 war somit erfolgreich beendet.

Wer sich den Herausforderungen von Just Dance® 2017 stellen möchte, dem wünsche an dieser Stelle viel Erfolg und vor allem Spaß. Mir hat es sehr gut gefallen und die Herausforderungen haben mich sogar richtig motivieren können. Ich bin nun auf das nächste Just Dance® gespannt. Wer weiß, welche Hürden sie uns beim nächsten Teil in den Weg stellen werden! 😉

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