Platin #301 – THE PLAYROOM VR (PS4)

Spielbewertung: 08/10

Schwierigkeitsgrad: 02/10

Platindauer: ca. 8h

Genre: Virtual Reality / Minispiel-Zusammenstellung

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Platin #301
Platin #301

THE PLAYROOM VR ist eine ideale Möglichkeit sämtliche Funktionen der Playstation VR spielerisch auszutesten. Es beinhaltet eine Zusammenstellung aus sechs verfügbaren Minispielen, wobei fünf dieser Minispiele für mindestens zwei Spieler ausgelegt sind. THE PLAYROOM VR ist vollgepackt mit süßen Gimmicks, tollen Darstellungen und ist eine sehr schöne Vorzeigemöglichkeit der neuen Features. Sobald man erst einmal seine Playstation VR eingerichtet hat und sich den 3D-Effekten und der 360°-Atmosphäre vertraut machen darf, trifft man quasi auf eine ganz neue Welt. Die enthaltenen Minispiele sind sehr kindgerecht gestaltet worden und der Spaß für die ganze Familie ist garantiert. Um THE PLAYROOM VR allerdings überhaupt spielen zu können, wird eine Playstation 4 Kamera und selbstverständlich auch eine Playstation VR vorausgesetzt.

Im Folgenden werde ich nun auf die einzelnen Minispiele näher eingehen und direkt meine Tipps und Tricks zu den einzelnen Trophäen beilegen. Bei einigen Trophäen hatte ich ein paar Verständnisprobleme oder wusste nicht direkt, wie ich diese erspielen könnte. Auf diese werde ich auf jeden Fall eingehen, sodass ihr gar nicht mehr großartig suchen müsst! 😉

 

Bewundere in Monsterflucht das tolle Anhängsel, das dir die Natur beschert hat (als VR-Monster spielend).
Bewundere in Monsterflucht das tolle Anhängsel, das dir die Natur beschert hat (als VR-Monster spielend).

Als grandiosen Start hätten wir hier das Minispiel „Monsterflucht“, in dem der VR-Spieler in die Rolle eines üblen, grünen Monsters schlüpft, während weitere TV-Spieler mit kleinen Robotern auf der Flucht vor diesem sind. Mithilfe des VR-Monsters kann man für die Trophäe „Totale Randale!“ sämtliche Gebäude mithilfe seines Kopfes zertrümmern. Der TV-Spieler muss für die Trophäe „Kein Kratzer!“ sämtliche Zivilisten aufsammeln, die sich auf der Strecke befinden. Wenn das VR-Monster nach hinten schaut und sein gutes Stück bewundert, erhält er hier die amüsante Trophäe „Ich habe einen Schwanz!„. Am Ende dieses Minispiels muss einmal das VR-Monster für die Trophäe „Grrrrroaarrrr!!“ gewinnen und einmal die kleinen Roboter für eine weitere Trophäen namens „Die Helden als Retter!„. Kurz vor dem Endkampf fliegt an dem VR-Monster sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Seite ein Kampfjet vorbei, welche das VR-Monster für die Trophäe „Mayday! Mayday!“ mit dem Schädel zertrümmern muss. Man merkt bereits hier, dass die Trophäen im wahrsten Sinne des Wortes spielend leicht freizuschalten sind.

 

Fang die letzte Maus, wenn nur noch ein Stück Käse übrig ist (als VR-Katze spielend).
Fang die letzte Maus, wenn nur noch ein Stück Käse übrig ist (als VR-Katze spielend).

Das nächste Minispiel „Katz und Maus das Spiel“, hat mich leider etwas enttäuscht, da das Hervorschauen der Katze leider viel zu träge war und die Maus viel zu schnell reagieren konnte. Der VR-Spieler schlüpft hier in die Rolle der Katze und die TV-Spieler steuern die kleinen Mäuse. Diese versuchen alle Käsestückchen einzusammeln, während die Katze im richtigen Moment durch den Vorhang schauen muss, um die Mäuse einzufangen. Da die Katze jedoch kaum eine Chance gegen die flinken Maus hat, sind wir direkt die Trophäen angegangen, welche auch in diesem Minispiel keinerlei Problem darstellen. Für die Trophäe „Beste Freunde“ muss sich die VR-Katze vom Hund fünf Sekunden das Gesicht abschlabbern lassen, welcher erst dann erscheint, wenn die Katze zu lange durch den Vorhang schaut. Wenn sich die Maus zu nahe an dem Vorhang befindet, kann die VR-Katze die Dose anstupsen und somit die Trophäe „Finger von meinem Käse!“ freischalten.

 

Fang in einer beliebigen Geisterhaus-Stufe einen schrecklichen Geist ein.
Fang in einer beliebigen Geisterhaus-Stufe einen schrecklichen Geist ein.

Für die kleinen Gruselfreunde unter uns, bietet das Minispiel „Geisterhaus“ eine gute Möglichkeit, sich als ultimativer Geisterjäger zu etablieren. Hier nutzt der VR-Geisterjäger zusätzlich den Controller und die TV-Spieler haben lediglich die Aufgabe, den Geisterjäger darüber zu informieren, an welchen Stellen sich die Geister befinden. In „Geisterhaus“ gibt es insgesamt vier Bereiche, welche jeweils nach erfolgreichem Abschließen des vorherigen Bereiches freigeschaltet werden. Bis auf „Komische Geister!„, für die man einen schrecklichen Geist einfangen muss, sind auch hier sämtliche Trophäen mithilfe der detaillierten Trophäenbeschreibungen kein Thema. Einen schrecklichen Geist habe ich in dem letzten Bereich „Dachboden“ einfangen können. Sobald man seinen ersten Schuss abgibt, schrecken die Geister auf und man sollte von diesem Moment an jederzeit im linken oder rechten Bereich mit einem auf sich zukommenden Geist rechnen. Sobald ein Geist auf einen zugeflogen kommt, muss man diesen nur noch einfangen und die Trophäe „Komische Geister!“ erscheint.

 

Besiege in Gesucht! über 35 Bösewichte im Endlos-Modus.
Besiege in Gesucht! über 35 Bösewichte im Endlos-Modus.

Mein persönlich genialstes Minispiel nennt sich „Gesucht!“. Hier hat der TV-Spieler die Aufgabe, dem VR-Cowboy alle besonderen Merkmale des Verdächtigen mitzuteilen, damit dieser den Verdächtigen von den anderen unterscheiden und schließlich ausschalten kann. In „Gesucht!“ gibt es drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, wobei man mit dem erfolgreichem Abschluss des höchsten Schwierigkeitsgrades den Endlos-Modus freischaltet. Am wichtigsten sind hier die markantesten Merkmale des Verdächtigen, beispielsweise ob sich ein Stern auf dem Hut des Verdächtigen befindet oder ob er eine Narbe im Gesicht trägt. Je höher die Rundenanzahl ist, desto geringer wird die Zeitvorgabe und desto detailreicher die Unterschiede. Die schwerste Trophäe in „Gesucht!“ nennt sich „Harter Tag für den Sheriff!„, für die man im Endlos-Modus 35 Bösewichte bezwingen muss. In den letzten Runden wird es mit der Zeit ziemlich knapp und die Chance jemand falsches zu treffen steigt rapide! Meine Freundin hat sich bei der Beschreibung der Bösewichte sehr viel Mühe gegeben und wir konnten glücklicherweise den 35. Bösewicht mit letzter Kraft überwältigen. 😀

 

Rette in „Roboter retten“ den vermissten VR-Roboter unten an der Klippe (als VR-Spieler spielend).
Rette in „Roboter retten“ den vermissten VR-Roboter unten an der Klippe (als VR-Spieler spielend).

Als nächstes kommen wir zu einem kleinen Plattformer, der sich „Roboter retten“ nennt. Hier schlüpft der VR-Spieler in die Rolle eines kleinen Roboters, der die Aufgabe trägt seine kleinen Roboterfreunde zu befreien. Ein weiterer TV-Spieler kann sich bei der Rettung mit anschließen und als sogenannter UFO-Spieler fungieren. Dieser UFO-Spieler wird außerdem benötigt, um für die Trophäe „Super-Rettungsteam!“ alle zwanzig Roboter zu befreien. Der UFO-Spieler sollte stets nach orangefarbenen Ventilatoren Ausschau halten, um mit ihnen dem VR-Spieler Zugang, in bisher nicht zugängliche Gebiete zu gewähren. Außerdem gibt es einen ziemlich gut versteckten Roboter an einer Klippe, der zudem für die Trophäe „Wie bist du da runtergekommen?“ entdeckt werden muss. Dieser befindet sich im obigen Bild, zentral, am unteren Bildrand. Ansonsten sind die Trophäen auch in „Roboter retten“ dank der umfangreichen Trophäenbeschreibung selbsterklärend.

 

Sieh einen VR-Roboter hinter dir an und sorge dafür, dass er zurückwinkt (als VR-Spieler spielend).
Sieh einen VR-Roboter hinter dir an und sorge dafür, dass er zurückwinkt (als VR-Spieler spielend).

Zum Ende hin geht es mit einer Menge gesammelter Coins zum letzten Minispiel „Mini-Roboter“. In diesem Minispiel hat man einen großen Spielautomaten vor sich, in denen man seine Coins investieren kann und somit eine Menge Preise gewinnt. Mithilfe der Preise schmückt man seinen Schreibtisch mit sämtlichen Figuren aus dem Spiel und erhält nebenbei sogar einige Trophäen. Beispielsweise erhält man für das sammeln aller Preise die Trophäe „Fette Beute!„. Es gibt allerdings auch Trophäen, für die Interaktion mit bestimmten Figuren oder Wesen. Im linken Bereich befindet sich ein kleiner, grüner Hubschrauber, der durch pusten in die Luft befördert werden kann. Sobald man diesen Hubschrauber zehn Sekunden in der Luft gehalten hat, wird man mit der Trophäe „Flug des VR-Roboters“ belohnt. Schaut man hinter sich, befinden sich im hinteren Teil des Raumes viele kleine Mini-Roboter. Winkt man ihnen mit dem Controller zu, winken sie sogar zurück und man erhält zusätzlich die Trophäe „Ich bin’s!„. Zum Schluss schaut man an die Decke, wo sich das bereits bekannte Monster befindet. Sobald dieser auf den VR-Spieler herabschaut, kommt auch die Trophäe „Nicht bewegen, dann sieht es dich nicht“ zum Vorschein.

 

 

THE PLAYROOM VR hat mir und meiner Freundin eine Menge Spaß bereitet und ich kann es als kostenlose Alternative, sich mit der Playstation VR richtig auseinanderzusetzen, sehr empfehlen. Die Trophäen sind, um es noch ein letztes Mal zu erwähnen, sehr detailliert beschrieben worden und mithilfe meiner Tipps, sollten auch die unerklärlichen Trophäen verständlich geworden sein. Nun wird es für mich an der Zeit, sich mit weiteren VR-Spielen vertraut zu machen und weitere Erfahrungen zu sammeln. Ich bin wirklich gespannt, was mich alles in nächster Zeit noch erwarten wird! 🙂

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